

Die Kampagne wird von der Kindernothilfe zusammen mit den niederländischen Partnerorganisationen Woord en Daad, Stichting Tear Fund und Zoa-Vluchtelingenzorg, sowie A.C.E.T. aus der Slowakei im Herbst 2008 gestartet. Finanziert wird ein großer Teil der Kampagne, die bis Ende 2010 läuft, von der Europäischen Union.
Ziel ist es, europäische Jugendliche zum Thema HIV/AIDS in Entwicklungsländern zu informieren und mit ihnen zusammen gegen diese existenzielle Bedrohung zu kämpfen.
Von HIV/AIDS betroffene Kinder und Jugendliche stehen im Fokus der Kampagne: Sie leiden durch eigene Infizierung, Verlust ihrer Angehörigen und mangelnde Lebensperspektiven extrem unter der Pandemie.
Innerhalb der Kampagne soll das Bewusstsein in der gesamten Bevölkerung für das Problem geschärft und Möglichkeiten zur Verbesserungen der Situation aufgezeigt werden. Dazu werden Forderungen an die EU-Politik bezüglich ihrer HIV/AIDS-Politik erarbeitet, denen durch die Sammlung von möglichst vielen unterstützenden Unterschriften aus den Niederlanden, Deutschland und der Slowakei Nachdruck verliehen werden soll.
Ein Schwerpunkt ist die internationale Begegnung und der Austausch zwischen jungen Leuten aus Europa und aus afrikanischen Ländern. Es werden unter anderem internationale Treffen organisiert, an denen sich Jugendliche aus Europa und Afrika kennenlernen und zusammen zum Thema arbeiten. Die Idee ist, dass junge Leute aus den verschiedenen Ländern gemeinsam und solidarisch gegen die katastrophalen Auswirkungen der HIV/AIDS-Pandemie kämpfen. Hierzu arbeiten die oben genannten europäischen Organisationen aktiv mit afrikanischen Partnerorganisationen zusammen: Mfesane (Südafrika), Life Skills Promoters (Kenia) und Youth for Christ (Südafrika).
Ein weiteres Ziel ist es, Jugendlichen in den teilnehmenden Ländern ihr eigenes Verhalten und Risiko einer Infizierung bewusst zu machen und zu verantwortlichem Handeln zu ermutigen.
Jährliche Höhepunkte sind eine Aktionswoche und eine internationale Konferenz. Die Konferenz findet abwechselnd in Deutschland (2008), der Slowakei (2009) und den Niederlanden (2010) statt. Aktive Jugendliche aus allen drei europäischen Ländern treffen und beratschlagen sich und feiern kräftig zusammen, auch von den afrikanischen Partnerorganisationen werden Besucher erwartet.
Mehr dazu
Während der Aktionswoche, die 2008 und 2009 stattfand, besuchte eine Gruppe Studierender von „Youth For Christ“ aus Südafrika Deutschland. 10 Tage lang tourte die Gruppe mit einem selbsterarbeiteten Theaterstück zum Thema AIDS in Südafrika durch Deutschland – die meisten Auftritte fanden in Schulen statt.