Language: english Language: german Language: dutch Language: slovak
86.466
86.466 Menschen haben die Petition unterzeichnet. Unterzeichne jetzt!
Anzahl von Personen, die die Petition unterzeichnet haben.

Prävention

 

Da es keine Möglichkeit für die Heilung einer Infizierung mit dem HI-Virus gibt, ist eine Verhinderung von Neuansteckungen (Prävention) das wichtigste Mittel, die Pandemie einzudämmen.
Der Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung ist ein wichtiger Punkt für eine wirksame Bekämpfung der Pandemie, denn oftmals behindern Scham und Angst die Diskussion über HIV und entsprechende Gegenmaßnahmen. Erst wenn offen über das Thema diskutiert werden kann und HIV-positive Menschen nicht mehr als Randgruppe ausgeschlossen werden, kann sich wirkungsvoll mit dem Thema HIV/AIDS auseinandergesetzt werden.

 

Kondome sind ein effektives Mittel, sich beim Sex vor einer Infektion zu schützen. Leider hat nicht jeder die Möglichkeit, Kondome zu kaufen, zu besorgen oder zu benutzen. Oft wissen Menschen auch gar nicht, dass Kondome sie schützen, über die Risiken und Wege einer Infektion wurden sie nie informiert.
Daher sollte die Präventionsarbeit ausgeweitet werden, viel mehr Menschen müssen auf allen möglichen Kommunikationswegen (Radio, Gespräche, Zeitungen usw.) über die Infektionsrisiken und über Schutzmöglichkeiten informiert werden.
Hierbei muss sensibel auf Vorwissen, kulturelle Besonderheiten und gesellschaftliche Probleme geachtet werden.

 

Weltweit infizieren sich viele Menschen durch den Gebrauch von Spritzen mit bereits benutzten Injektionsnadeln, z.B. beim Konsum von Drogen. Daher muss sichergestellt werden, dass jeder, der dies benötigt, Zugang zu neuen, sterilen Injektionsnadeln hat, um weitere Infizierungen zu verhindern.

 

Hunderttausende Kinder infizieren sich jährlich bei ihrer Geburt oder durch Muttermilch ihrer HIV-infizierten Mutter. Durch spezielle Medikamente kann das Risiko einer Übertragung von der Mutter auf ihr Kind um die Hälfte verringert werden. Doch sie sind für viele Mütter nicht zugänglich, das muss sich dringend ändern.

 

Auch ungleiche Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen sind ein großes Hindernis der HIV-Prävention. So können viele Frauen nicht selbst entscheiden, ob sie Sex wünschen, oder ob sie dabei ein Kondom benutzen oder nicht. Oft haben Frauen kaum eigenes Geld zur Verfügung, um unabhängig zu überleben, sind also abhängig von Männern und ihren Wünschen, anstatt selbstbestimmt über ihr Leben und ihre Sexualität zu entscheiden.
Mädchen haben seltener als Jungen Zugang zu Informationen und Bildung, wissen also oft wenig über die Gefahren einer HIV-Infizierung.
Um die AIDS-Pandemie einzudämmen, muss die soziale und ökonomische Unabhängigkeit von Frauen gefördert werden, erst dann können Präventionsmaßnahmen wirksam greifen.

 

Fight AIDS and sign NOW! Link to the petition
Quiz-it!
This project is funded by the European Union Link: Woord Daad Link: tear - tegen armoede Link: ACET - AIDS Care Education and Training Link: ZOA - Refugee Care Link: Kindernothilfe